Fünf Sängerinnen, ein Perkussionist. Wir entdecken amerindische, afrikanische, brasilianische, bulgarische und auch maorische Gesänge. Die fünf Frauenstimmen vibrieren zum „Mama Drum“-Rhythmus und zu anderen Schlaginstrumenten, die Musik ist kraftvoll. Sie geht aus Begegnungen mit den Vertretern dieser archaischen Traditionen hervor.

Eine Aufnahme, die ich gerne in der Therapie verwende.

Sie ist unter https://www.youtube.com/watch?v=iDFcO86o2eM zu hören.

 

Anne-Laure Murer, Übers. DH

In diesem Roman tauchen wir in das Leben von M. Linh ein, der aus dem zerstörten Vietnam nach Frankreich flieht. Der Leser erlebt aus der Perspektive der Hauptfigur die ersten Monate im Exil, wo sich seine Erinnerungen mit der Gegenwart vermischen. Seine Enkeltochter Sang Diù ist dabei sein einziger Lebensinhalt. Die Begegnung mit M. Bark, einem einsamen Franzosen, hilft ihm jedoch zunehmend, die eigene Einsamkeit über die Sprachgrenze hinweg zu überwinden. Ein Roman, der schlicht und einfach vom Exil erzählt, der uns zum Nachdenken bewegt und uns zum Überdenken unserer Hilfe für Migrant_innen mit kriegsbedingten posttraumatischen Störungen bringt.

 

Anne-Laure Murer, Übers. UWR

 

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